Willkommen Tessa Hartmann/Personaltrainerin

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Willkommen Tessa Hartmann/Personaltrainerin

Jung und voller Elan, vielseitig und zielstrebig, umfassend ausgebildet und laufend am Sich-Weiterbilden – das ist Tessa Hartmann, Personaltrainerin bei PRIVATE-TRAINING®. Mit drei Jahren ist sie in die Welt des Sports eingetaucht, startete mit Kinder- und Leistungsturnen, wechselte mit 12 zum Tanzsport, nahm da wie dort an zahlreichen Wettkämpfen und Turnieren teil. Das Um & Auf in ihrem Leben spielt seit einigen Jahren jedoch eine Stange. Warum und wieso? Erfährst du, indem du hier klickst:«.

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Eier, top oder Flop

Oster(Eier)

Was wäre Ostern ohne viele bunte Eier? 
Natürlich nur halb so gut. Gleich vorweg möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei den Informationen hier ausschließlich um den Verzehr von Hühnereiern und NICHT um Schoko-, Marzipan- oder sonstigen süßen Eiern handelt!! ;-)

Ein, oder zwei Eier gehören im Sport dazu. Vorbei ist die Zeit als man glaubte, dass zu viele Eier ungesund wären. Der aktuelle Stand der Wissenschaft vertritt die Meinung, dass das Ei absolut als hervorragende Proteinquelle genutzt werden kann. 
Eier werden von "Athleten" egal welcher Disziplin hauptsächlich zur Proteinzufuhr genutzt. Sie können auch bei kalorien- und kohlenhydratarmer Ernährungsweise sehr effektiv eingesetzt werden. Zwei "Informationen" sind über Eier allgemein bekannt. Zum einen, Eier sind die besten Eiweißlieferanten und zum anderen, Ei hat zu viel Cholesterin. Beides sind nur Halbwahrheiten. 

Das beste Eiweiß kommt aus dem Ei?
Es stimmt, Ei hat das "beste" Eiweiß. Dies liegt an der sogenannten biologischen Wertigkeit welche den Wert der Proteinqualität auf einer Bewertungsskala angibt. Das Ei hat hier einen Wert von 100 welcher auch als Referenz für die Proteinqualität gilt. Kurz ausgedrückt je höher die biologische Wertigkeit, desto besser "wirkt" das Protein im Körper.
Der Dotter besitzt im Gegensatz zum Eiklar die größere Menge an Protein und enthält auch alle im Ei vorhandenen Vitamine, vor allem das wichtige Vitamin A.
Allerdings ist auch der größere Anteil Fett im Eidotter enthalten. Wer sich also Kalorien und Fett sparen möchte sollte mehr Eiklar als Eidotter verarbeiten. 
Festzuhalten ist aber auch, dass ein Ei mit ca. 80kcal leider aber nur 6,7g Protein aufweist. Wenn also ein Mensch, der durchschnittlich 70-90g Protein pro Tag zu sich nehmen sollte, versucht diesen über Eier zu erreichen, so werden das ganz schön viele werden. Für eine ausgewogene Ernährung sollten also Eier weder vermieden, noch ausschließlich verzehrt werden. 
Bei einer kalorienarmen Ernährung können ohne Weiteres mehrere Eiklar verwendet, und auf den Dotter verzichtet, werden.

Erhöhen Eier wirklich meinen Cholesterinspiegel?
Richtig ist, dass Eier zwar viel Cholesterin enthalten und auch richtig ist, dass zu viel Cholesterin Herz und Gefäße belastet. 
Entscheidend ist allerdings, dass Eier sich eben NICHT auf den Cholesterinspiegel auswirken.
Cholesterin ist ein lebenswichtiger Stoff, welchen der Organismus selbst in großen Mengen herstellt. Wird Cholesterin von außen zugeführt, z.B. durch ein kräftiges Frühstück, drosselt der Organismus die Eigenproduktion. So bleiben sogar nach einem üppigen Eierspeis-Schinken-Frühstück die Cholesterinwerte im Blut praktisch konstant.
Leider funktioniert dieser Ausgleich nicht bei jedem Menschen reibungslos und so kann es zu sogenannten Cholesterinschwemmen kommen.
Studien haben aufgedeckt, dass ein Hühnerei kaum Einfluss auf einen erhöhten Cholesterinspiegel hat. Es wurde nachgewiesen, dass offenbar Darmzellen eine Art undurchlässigen Filter gegenüber dem Eicholesterin bilden. Ein Grund dafür ist das Eigelb welches reich an dem Fettstoff Lezithin ist. Der Bestandteil Phosphodyl-Cholin ist dafür verantwortlich, er bremst oder stoppt den Mechanismus welcher für die Aufnahme des Cholesterins in der Darmwand verantwortlich ist. Die Folge, das aufgenommene Cholesterin wird über den Darm wieder ausgeschieden und kann somit keinen Schaden im Körper anrichten. Manche Menschen können auf Eier sogar mit sinkenden Cholesterinwerten reagieren.

Somit kann ich Euch nur empfehlen, Finger weg von unnötigen Nascherein und lieber ein oder zwei Eier mehr. So unterstützt Ihr wunderbar Euer Training und Euren Körper.

 

Daten & Fakten:

  • Ein Ei große M wiegt ca. 58g hat
  • ca. 80kcal,
  • davon 6,7g Protein,
  • 5,9g Fett (1g MFUS Fette) und
  • 0,4g Kohlenhydrate.
  • 38,7g Wasser und
  • 206mg Cholesterin.
  • Einiges an Mineralstoffen und Vitaminen

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Sensomotorik, Schutz vor Schmerzen und Verletzungen!?

Heute möchte ich Euch seit langer Zeit mal wieder ein paar interessante Informationen über das Thema Training, und alles was da rundherum so dazu gehört, zukommen lassen.

Sensomotorik, was ist das überhaupt und wofür brauche ich sie?

Allein die Fähigkeit des Muskels zur Kraftentwicklung, reicht nicht aus um in den unterschiedlichsten Belastungssituationen eine optimale Muskelfunktion zu gewährleisten. Erst das optimale Timing des Krafteinsatzes, die schnelle Reaktion und das perfekt koordinierte Zusammenspiel aller an der Bewegung beteiligten Muskeln stellen Bewegungssicherheit, Geleitschutz und -stabilität sicher. 
Universitätsprofessor Erich Müller von der Universität Salzburg sagt: "Die Qualität einer Bewegung ist abhängig von der Qualität der sensomotorischen Wahrnehmung".  Hierbei ist zu erklären, dass Haut, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke etc. über eine große Anzahl an Sensoren verfügen welche alle wichtigen Vorgänge die bei einer Bewegung stattfinden messen und als Information an das Großhirn senden. Im Großhirn wiederum ist das sensorische Areal dazu da diese Informationen dann für eine gut koordinierte Bewegung zu nutzen und diese zu steuern. 

Beispiel Rumpfstabilisation

Um das Rückgrat des Menschen zu stabilisieren befinden sich entlang der Wirbelsäule mehr als 150 verschiedene kleine wie große Muskeln. Um ein bestimmtes Bewegungsmuster auszuführen sendet das Gehirn eine entsprechende sensomotorische Information an alle beteiligten Muskeln um diese während der Bewegung zu koordinieren. Damit die Wirbelsäule gestützt wird muss sie physikalisch richtig belastet werden und um die Rumpfstabilität zu gewährleisten werden die vielen kleinen und großen Muskeln entlang der Wirbelsäule koordiniert. Dies erfolgt vom Gehirn über die entsprechende sensomotorische Information welche dann die muskuläre Reaktion entsprechend der Information auslöst. 

Jetzt kommen wir zu einem der häufigsten Problemen in unserer heutigen Gesellschaft:
Durch Inaktivität geht Sensibilität verloren! Ein Problem hierbei ist häufig eine zu geringe Aktivierung der Muskeln. Durch die geringe körperliche Aktivität geht dann die Sensibilität der Fühler (sensomotorischen Sensoren) verloren. Aus Folge daraus bekommt das Gehirn bestimmte äußerst wichtige Informationen nicht mehr und ist so außerstande zeitgerecht die entsprechenden Muskeln, für die notwendige Bewegung, fein abgestimmt anzusteuern. Dadurch kann es dann zu Fehlhaltungen oder Fehlbewegungen kommen welche die Wirbelsäule schädigen und zu Schmerzen führen können.

Jedoch kann durch gezieltes Training die sensomotorische Wahrnehmungsfähigkeit verbessert werden wodurch dann das Gehirn zu einer besseren Koordinationssteuerung imstande ist. Dadurch ergibt sich einfach ausgedrückt ein besserer Schutz eines bestimmten Bereichs wie zum Beispiel der Wirbelsäule.

Generell versteht man unter sensomotorischem Training "kräftigende Übungen" unter erschwerten koordinativen Bedingungen. Praktisch bedeutet das zum Beispiel eine Kniebeuge auf instabiler Unterlage wie Gummi- oder Schaumstoffunterlage, Seilzugübungen auf Therapiekreiseln oder Liegestütz auf einer Wippe durchzuführen. Besonders das Core-Training zur Kräftigung der wirbelsäulen- und beckenstabilisierenden Muskulatur ist aktuell besonders beliebt. Das Training kann dazu mit einem Sitzball, welche während der Übung eine destabilisierende Wirkung hat, intensiviert werden.
Ein Buchtipp hierzu: Jan Pauls, Das große Buch vom Krafttraining.

Um nun also zum Beispiel Rückenschmerzen vorzubeugen ist es notwendig die Sensomotorik, also die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf sich ändernde äußere Umstände, zu verbessern. 

Auf los geht´s los! Ich stehe Euch gerne jederzeit tatkräftig zur Verfügung. 

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Zitronenwasser, dass Wundermittel!!

Das schöne Geschlecht weiß schon lange um die starken Kräfte von Obst und Gemüse. Egal ob in Cremen, auf den Augen oder als Badezusatz wird alles was "jung" macht ausgenutzt und verwendet :-). 

Es ist an der Zeit Euch mal zu erzählen was diese kleine Zitrone uns alles gutes tun kann!

Schon im alten Orient gilt Wasser und Zitrone als eine Art Geheimrezept und Wundermittel für einen gesunden und schönen Körper.

  • Die Zitrone normalisiert unseren meistens zu sauren PH-Wert des Körpers

Die Zitronensäure neutralisiert (anders als ihr Name vermuten lässt) die Säure in unserem Körper und schützt dadurch auch vor Krankheitserregern.
  • Sie verbessert unser Hautbild

Zitronenwasser fördert die Leber- und Nierenfunktion sowie andere Organe welche sich im menschlichen Körper um die Entgiftung kümmern. Je besser also diese Organe ihre Arbeit verrichten können umso schöner wird auch das Hautbild.
  • Zitronensäure stärkt das Immunsystem

Unsere Immunzellen bestehen großteils aus Vitamin-C. Diese Zellen bringt der Körper schon bei der kleinsten "Störung" durch Krankheitserreger zum Einsatz um sie zu bekämpfen. Dadurch ist es enorm wichtig den Körper mit ausreichend Vitamin-C zu versorgen welches sich wieder in Zitronen findet.

  • Sie fördert die Gehirnfunktion

Ein Kaliummangel im Körper kann zu Angstzuständen, Depression Konzentrationsschwäche und Verwirrung führen. Da die Zitrone einen hohen Kaliumgehalt besitzt wird die Versorgung des Gehirns mit solchem gewährleistet und hält den Kopf fit!

  • Zitrone macht uns schlank

Zitronenwasser regt den Metabolismus und die Verdauung an und hält den Appetit im Griff. Dadurch erweist es sich als einer der besten Verbündeten während der Gewichtsabnahme.

Fazit: Jeden Morgen ein Glas mit frischem Zitronenwasser trinken und seine Wirkung spüren!
Wie sagt man denn so schön! 

"SAUER MACHT LUSTIG" und jetzt auch noch schön!! 


 

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"light" Softdrinks: die DICKMACHER!!

Viele Sportler oder figurbewusste Menschen greifen bei energy Drinks oder auch bei Softdrinks immer öfter zu so genannten "Light" oder "Diät" Produkten. 
Der Grund dafür ist der Versuch keine kcal zu sich zu nehmen um dadurch so wenig Körperfett wie nur möglich durch Getränke aufzubauen. Doch genau hier liegt der große Irrglauben. Das große Versprechen der Getränke-Industrie lautet: der ganze Geschmack allerdings ohne Zucker und ohne Kalorien. Dennoch führen Getränke mit dem Zusatz "Zero" oder "Light" zu Übergewicht und dem besonders ungesunden Bauchfett.

Der Grund dafür ist, dass die in den Getränken enthaltenen künstlichen Süßstoffe dem Körper einen Zuckernachschub durch "echten" Zucker vorspielen welcher allerdings ausbleibt. Dadurch das allerdings keine Kalorien zugeführt werden folgen Heißhungerattacken auf auf Süßes. Die synthetischen Süßstoffe können außerdem den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. So konnten Langzeitstudien beweisen das Mädchen, die regelmäßig Light-Drinks konsumierten, früher ihre Periode bekamen. Noch verheerender war allerdings die Erkenntnis das Personen welche Diät-Softdrinks konsumierten 8cm an viszeralem Fett (Bauchfett), mehr als viermal so viel wie Personen die selten oder nie Light-Softdrinks konsumierten, aufbauten.

Mehr viszerales Fett bei gleichbleibendem Gewicht

Studien der Universität von Texas wurden für die Softdrink-Analyse an über 700 Probanden durchgeführt. Alle Teilnehmer wurden regelmäßig gewogen, gemessen und zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Einige hielten ihr Gewicht stabil, andere nahmen trotz Diät-Softdrinks an Gewicht zu. Jedoch bei ALLEN veränderte sich der Bauchumfang negativ. Dies ließ die Forscher interpretieren, dass Light-Softdrinks mit künstlichen Süßstoffen das Körperfett umverteilen so das es sich vermehrt um die inneren Organe und in der Körpermitte anlagert. Gerade diese Verteilung ist enorm Gesundheitsschädlich, da Bauchfett Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes fördert. Also hart gesagt, lieber einen fetten Arsch als einen fetten Bauch!! 

Die Veränderungen der Teilnehmer auf einen Blick:

  • Täglich Diät-Softdrinks: 8 cm Bauchfett mehr
  • Gelegentlich Diät-Softdrinks: 4,6 cm Bauchfett mehr
  • Niemals Diät-Softdrinks: 2 cm Bauchfett mehr

Prinzipiell auf alle Softdrinks weitgehend verzichten

Die Schlussfolgerung der Wissenschafter aus Texas: Softdrinks sind generell ungesund, egal ob in der regulären Zucker- oder der Diätversion. Ist "echter" Zucker anstatt Süßstoff enthalten, werden viele leere Kalorien aufgenommen und Übergewicht so begünstigt.

Gesunde Alternativen zum "Aufputschen":

  • Ungesüßter Kaffee
  • Ungesüßter Kräuter-, Grün- und Schwarztee
  • Leitungswasser
  • (Mineral-)Wasser mit einem Schuss Fruchtsaft

Fazit: "light-", "zero-" oder "diät-" Softdrinks haben zwar keine Kalorien, aber dennoch Konsequenzen!!

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So wichtig sind unsere Muskeln!

Das Thema Muskulatur ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern all gegenwärtig. Nicht nur für die Badesaison wenn wir nackt gut aussehen wollen sind sie von Nutzen :-). Es gibt noch ein paar andere wichtige Dinge über unsere Muskeln zu wissen. Lateinisch bedeutet das Wort "musculus" übersetzt "Mäuschen". Ein sehr süßer Ausdruck für unseren Bewegungsapparat ohne dem wir auf keinen Fall auskommen würden. 
Der männliche Durchschnittssportler besitzt ungefähr 40% Muskelmasse, dies entspricht je nach Körpergewicht 20 bis 30kg Muskulatur.
Bei sehr gut trainierten Sportlern kann der Muskelanteil bis auf 65% des Körpergewichts anwachsen. Solche Mengen lassen einen Mann nicht nur optisch schön aussehen sondern die Muskeln übernehmen in unserem Organismus noch einige andere sehr wichtige Aufgaben und Funktionen welche weit über die reine Bewegungsfunktion hinausgehen. Diese Funktionen laufen meist absolut unbemerkt allerdings höchst effizient im Hintergrund ab.

  • Muskeln beeinflussen den Stoffwechsel
  • Muskeln verbrennen Nährstoffe und erzeugen Energie für Bewegungen
  • Muskeln wärmen
  • Muskeln produzieren Botenstoffe
  • Muskeln regulieren die Gehirnfunktion
  • Muskeln fördern die Immunabwehr
  • Muskeln schützen die inneren Organe und unsere Knochen

Das komplexe Muskelzusammenspiel

Jeder menschlicher Körper besitzt 656 Muskeln von unterschiedlichster Form, Größe oder Faserstruktur. Diese Muskeln bewegen in etwa 250 gelenkige Verbindungen des menschlichen Skeletts. Damit dies reibungslos funktioniert, bestehen Muskeln aus lang gestreckten, faserähnlichen Muskelzellen auch Muskelfasern genannt. Diese können sich zusammenziehen und so die Bewegung ermöglichen und einiges an Kräften entwickeln. Diese Kontraktionen finden ihren Ursprung in unserem Zentralnervensystem. 

Ein Muskel agiert niemals alleine sondern immer in Teamarbeit mit anderen Muskeln. Die aktiven Muskeln üben über ihr zugehöriges Bindegewebe, sogenannte Faszien, Druck und Zug auf die mit ihnen verbundenen Strukturen wie Knochen oder Gelenke aus und ermöglichen dadurch Bewegung. Je feiner diese Muskeln aufeinander abgestimmt sind umso harmonischer verläuft die Bewegung. Wie eine vierspurige Autobahn durchzieht unser Muskel-Faszien-System den gesamten menschlichen Körper und ermöglichen somit die komplexesten Ganzkörperbewegungen. Muskeln sind mit all ihren Verbündeten also Garanten für Leistung, Schutz, Bewegung und Stoffwechselvorgänge wie die Fettverbrennung. 

Um diese positiven Aspekte auch jeder Zeit zur Verfügung zu haben müssen wir uns sorgfältig um unsere Muskeln kümmern. Das bedeutet nicht nur regelmäßiges Training sondern auch die korrekte Versorgung der Muskulatur durch optimale Ernährung sind hier von absoluter Notwendigkeit.

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Stretching, ja oder nein?

Heute möchte ich einmal auf ein Thema rund um das Kraft-, Fitness bzw. Gesundheitstraining eingehen. Dehnen gehört zu jedem ernsthaften Sportler dazu. Nur warum und wann wir uns am besten Strecken wissen nur wenige. Dr. Kurt Moosburger ist Sport- und Ernährungsmediziner aus Hall in Tirol und räumt in einer seiner Publikationen mit vielen Halb- und Unwahrheiten über das Thema Dehnen und seine Mythen auf.

Dehnen gehört zu jeder Sportart und zu jedem Sportler dazu, nur welche Übungen sinnvoll oder sogar kontraproduktiv sein können sollte auch bekannt sein.

Beugt Streichung Verletzungen vor?

Unterscheiden muss man zwischen kurz- und langfristigen Effekten. Unmittelbar nach dem Stretching steigt die Gelenkreichweite messbar an. Vorwiegend ist dies auf eine höhere Dehungs-Spannungstoleranz (Schmerztoleranz) und nicht auf Veränderungen im Muskel zurückzuführen. Es kommt bei intensiven Dehnübungen zu enormen mechanischen Spannungen im Muskel, welche schon alleine einen Muskelkater oder auch DOMS (Delayed Onset Muscle Soreness) bewirken aber verstärken können! Studien konnten zeigen, dass Schnellkraftleistungen unmittelbar nach statischem Dehnen schlechter sind und zusätzlich DOMS hervorrufen. Die Abnahme der Sprunghöhe konnte nach statischem Stretching auch von anderen Arbeitsgruppen bestätigt werden.

Ist dynamisches Stretching besser als statisches?

Intensives Stretching sollte nur vor Trainingseinheiten und Wettkämpfen in Sportarten stattfinden, in denen die Beweglichkeit eine leistungsbestimmende Komponente darstellt, also beim Turnen, Kampfsport oder Hürdenlauf, nicht aber für Läufer und Radfahrer. Leichtes dynamisches Stretching zum auflockern und mobilisieren ist allerdings vertretbar und nicht messbar kontraproduktiv.
Sobald eine größere Beweglichkeit zum Thema wird, ist dynamisches Stretching zielführender als statisches. Vor, zwischen und nach dem Krafttraining sollte statisches Dehnen unbedingt vermieden werden, da sonst ein möglicher Muskelkater verstärkt und dadurch die Regenerationszeit verlängert werden kann.
 
Fazit: Dehnen, vor allem statisches Dehnen, also Stretching, unmittelbar vor sportlichen Leistungen schützt keineswegs vor Verletzungen, sondern begünstigt sie eher. Vor allem nach Sportarten, die mit exzentrischer Muskelarbeit einher gehen, sollte nicht unmittelbar nach dem Sport statisch gedehnt werden. Denn in diesem Fall verhindert Dehnen keinen „Muskelkater“ (DOMS), sondern fördert ihn eher. Stretching alleine kann bereits „Muskelkater“ bewirken. Auch die muskuläre Regeneration wird durch Stretching generell eher behindert als gefördert.

Ist Stretching vor dem Laufen nötig?

Laut Dr. Moosburger ist Stretching vor dem Laufen nicht nötig, außer es handelt sich um Hürdenläufer. Auch nach einer anstrengenden Laufeinheit ist Stretching nicht zwingend notwendig, da es eventuell einen Muskelkater verstärken könnte. Vor der Laufeinheit ist ein lockeres warm laufen besser. Dr. Moosburger empfiehlt Stretching als eigene Trainingseinheit, wobei man aber nicht ausschließlich statisch, sondern auch dynamisch stretchen sollte.
Die Notwendigkeit und Effektivität von Dehnübungen ist zudem individuell unterschiedlich, denn alles was gut tut, ist für dem eigenen Körper gut. Dabei kann der Sportmediziner auch klassischen funktionellen Übungen wie Beinschwingen für Läufer oder Rumpfstabilisierungs-Übungen für Radler durchaus etwas abgewinnen.

Hier nochmal alle Fakten:
1. Stretching schützt nur bedingt vor Verletzungen. 
2. Stretching stellt für die Muskulatur eine ähnliche große Belastung dar wie Krafttraining.
3. Stretching beugt Muskelkater nicht vor. 
 

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Kuhmilch. Kein Nahrungsmittel für den Menschen!

Hallo meine Lieben, nach längerer Zeit habe ich heute mal wieder einen sehr interessanten Beitrag für Euch gefunden, dessen Inhalt ich Euch nicht vorenthalten möchte. 
Heute geht es um das Thema, ist Kuhmilch für den menschlichen Organismus wirklich so gesund wie es uns die Werbung weis machen möchte. Prof. Bodo Melnig ist Lehrbeauftragter der Uni Osnabrück und setzt sich bei seinen Studien mit diesem Thema intensiv auseinander. Ich selber bin auch der Meinung, dass Kuhmilch nicht das ist, als was sie uns in den Medien verkauft wird. Macht Euch selbst ein Bild, ich habe hier ein Interview von Prof. Melnig zusammen mit einem Redakteur Sven Kienscherf bei der  NOZ für Euch.

Warum ist frische Milch Ihrer Ansicht nach gefährlich?

Milch ist grundsätzlich gefährlich. Milch ist ein Starter-Kit des Wachstums. Die Aufgabe der Milch ist es, das Wachstum von Säugetieren in den ersten Monaten zu pushen. Das ist praktisch ein Dopingsystem der Natur. Das Problem ist, dass das Signal der Kuhmilch beim Menschen falsch ankommt, weil es nicht in der richtigen Signalstärke gesendet wird. Beim Menschen führt Kuhmilch zur vorzeitigen Alterung und zu Zivilisationskrankheiten. Jede Tiermilch überträgt grundsätzlich zwei Signalsysteme, zum einen hohe Mengen wachstumsstimulierender Aminosäuren, zum anderen genregulierendes Material, sogenannte kleinste Ribonukleinsäuren (MikroRNS), die zu Millionen in Gestalt virusähnlicher Partikel in der Milch vorkommen. Besorgniserregend ist vor allem, dass die Milch auch die krebserzeugende MikroRNS-21 enthält, die auch von bösartigen Tumoren gebildet wird.

Der Präsident des Max-Rubner-Instituts für Ernährung und Lebensmittel, Gerhard Rechkemmer, sagt allerdings, dafür gebe es keine wissenschaftliche Grundlage. Nur bezogen auf Prostatakrebs und Akne gebe es Hinweise auf einen Zusammenhang. Das Max-Rubner-Institut ist immerhin eine Bundesbehörde.

Herr Rechkemmer hat völlig Unrecht. Übergewicht, Krebs und Diabetes sind eindeutig mit beschleunigtem Wachstum assoziiert und das wird durch Milch verursacht. Die Kuhmilch ist gedacht für das Kalb, das viermal schneller wächst als der Mensch, und das ist das Problem. Es hat seinen Grund, dass alle Säugetiere ihren Nachwuchs nur für eine bestimmte Zeit stillen und nicht ein Leben lang. 

Was ist der Unterschied zwischen der Milch vom Menschen und der Milch von der Kuh?

Der Mensch hat die geringste Eiweißmenge in seiner Milch; nur etwa ein Gramm auf hundert Milliliter. Nach etwa einem halben Jahr verdoppelt das Baby sein Gewicht. Zum Vergleich: Die Kuhmilch enthält eine Eiweißmenge von etwa 3,5 Gramm auf hundert Milliliter. Kälber verdoppeln nach 40 Tagen ihr Geburtsgewicht. Die Wachstumsgeschwindigkeit eines Säugetiers hängt von der Eiweißmenge der Milch ab. Die Kuhmilch sendet wachstumsbeschleunigende Signale an den Menschen, aber in der falschen Stärke. Die Signale fördern unter anderem Wachstum von Krebs. Und wenn Herr Rechkemmer zugibt, dass es eine Verbindung zum Prostatakrebs gibt, dann gibt er zu, dass die häufigste Krebsart des Mannes mit dem Milchkonsum in Verbindung steht. Und das ist ein Riesenskandal. Wir müssen den Menschen klar machen, dass sie, wenn sie Milch trinken, ein genregulatorisches System einer anderen Art zu sich nehmen.

Und wie verhält es sich mit Käse?

Wir müssen mit Milchprodukten im Allgemeinen vorsichtig sein. Zumal der Käsekonsum sich seit 1950 verfünffacht hat. Damals hat der Deutsche pro Kopf im Jahr etwa 5 Kilo Käse gegessen, heute sind es 25 Kilo. Das ist ein exzessives Übermaß. Wir merken ja gar nicht mehr, was wir tun. Wir schieben uns in einer Riesenmenge Milcheiweiße rein, die dafür da sind, Wachstum anzuregen.

Ist der Verzehr von Fleisch nicht noch viel gefährlicher? Es gibt diverse Studien, die besagen, dass Menschen die viel Fleisch essen, ein höheres Risiko tragen, an Krebs oder Kreislauferkrankungen zu sterben. 

Auch viel Fleischkonsum ist nicht günstig, zumindest nicht in den Mengen, in denen sich der Mensch Fleisch einverleibt. Es hat aber nicht die genregulatorische Wirkung von Milch.

Sollte der Mensch vielleicht ganz auf tierische Produkte verzichten und sich vegan ernähren?

Ich bin der Ansicht dass man nicht auf Fleisch verzichten muss. Fleisch in Maßen ist sicherlich gesund. Es ist eine wichtige Quelle für Eiweiß, Eisen und Vitamine. Aber den Konsum müssen wir zurückfahren. Aber die Milch ist ein Sonderfall. Kuhmilch ist ein Signalsystem des Wachstums und somit kein Nahrungsmittel für den Dauerkonsum des Menschen!

Und wie esse ich mein Müsli?

Hafermilch, Mandelmilch oder Reismilch sind Alternativen. Diese Getränke haben mit Milch nichts zu tun, wir nennen sie nur so, weil sie weiß sind und ein bisschen Eiweiß enthalten.

 

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Gesellschaftskrankheit Sitzen

Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht wie viele Stunden am Tag Ihr auf Euren vier Buchstaben sitzt und das für Euch auch ehrlich beantwortet? 

Ich sag´s Euch, erschreckenderweise bis zu 90%. Bewegung und körperliche Aktivität in der Arbeit ist heutzutage selten geworden. Diese Tatsache führt zu einigen Problemen. Nicht nur unser Körper wird mit der Zeit leistungsunfähig sondern auch unser Geist wird müde und träge. Doch es gibt ein Heilmittel:
SPORT/BEWEGUNG. 
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie Fachzeitschriften oder fragen Sie Ihren Sportwissenschaftler oder Personal Trainer!

Ich möchte Euch hier ein wenig zum nachdenken anregen ob nicht Eure Gesundheit vielleicht wichtiger ist als die Gemütlichkeit die unsere Gesellschaft heute im täglichen Alltag ausstrahlt. Dabei wirkt ein wenig Bewegung Wunder und das Beste daran, es wirkt bei jedem!
Viel Spaß beim lesen dieses super Artikels von Gerald Gartlehner veröffentlich im Standard.at.


Sitzen ist das neue rauchen!

Manche Interventionen sind extrem effizient – wenn man motiviert genug dafür ist. Sport ist ein Wundermittel in der Schulmedizin 

Die Schulmedizin wird häufig kritisiert. Nein, sie kann nicht immer helfen, nicht jedes Menschenleben retten. Dennoch kann sie so manches Wundermittel aus dem Ärztekittel-Ärmel schütteln, das Verfechter von Homöopathie und Akupunktur alt aussehen lässt.

Sport ist eines dieser Wundermittel. Es ist so wirkungsvoll, dass es nicht nur für eine bessere geistige Gesundheit sorgt, sondern auch zahlreiche chronische Krankheiten bis hin zu langjährigen Schmerzzuständen verhindern kann. Und oben drein verlängert es sogar das Leben.

Herz, Schmerz und Diabetes

Tatsächlich hat regelmäßige sportliche Betätigung das Zeug dazu, die eigene Lebenszeit zu verlängern. Im Vergleich zu wenig Aktiven haben sportliche Menschen bessere Cholesterinwerte, weniger hohen Blutdruck und weniger Entzündungsprozesse in den Blutgefäßen, die zu Gefäßverkalkungen führen.

All das sind bekannte Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen. Tatsächlich finden sich unter sportlich Aktiven weniger Herztote, möglicherweise verringert regelmäßige Bewegung auch das Risiko für Schlaganfälle. Selbst Patienten, die schon einen Herzinfarkt hinter sich haben, profitieren von Sport-Rehabillitationsprogrammen.

Wer häufig an Kreuzschmerzen leidet, kann sich mit gezieltem Training der Rückenmuskulatur viel Gutes tun. Schnelle Linderung kann das Training zwar nicht versprechen, dafür aber langfristige Besserung. Der Grund: eine gut trainierte Muskulatur wirkt als Stütze und stabilisiert den Bewegungsapparat.

Übergewicht reduzieren

Auch zur Diabetes-Vorbeugung taugt Sport. Regelmäßige Bewegung hilft, Übergewicht zu reduzieren - den wichtigsten Risikofaktor für die Zuckerkrankheit . Zusätzlich wird direkt die Blutzucker-Regulation verbessert. Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, erkranken zudem seltener an Brustkrebs, Darmkrebs sowie an Krebs der Prostata, der Gebärmutter und der Bauchspeicheldrüse.

Außerdem ist Sport ist eine gute Vorbeugung vor Gesundheitsproblemen im Alter. Wer in jungen Jahren seine Knochen durch ausreichend Bewegung stärkt, hat im fortgeschrittenen Alter weniger mit brüchigen, schwachen Knochen zu kämpfen.

Ab einem Alter von rund 30 Jahren baut der Körper natürlicherweise langsam Knochensubstanz ab. Je robuster die Knochen davor waren, umso geringer ist im Alter das Osteoporose-Risiko. Möglicherweise kann Sport auch die Wahrscheinlichkeit senken, später an einer Demenzerkrankung wie Alzheimer zu leiden. Selbst für Geist und Seele kann regelmäßige Bewegung Balsam sein: Körperliche Fitness beugt in moderatem Ausmaß Depressionen vor.

Sitzen ist das neue Rauchen

Wenig bekannt ist, dass unser sitzender Lebensstil zu weit ungemütlicheren Folgen führt, als es die bequeme Fernseh-Couch vermuten lassen würde. Die gemütliche Lebensweise kostet uns wertvolle Lebenszeit.

Einer Schätzung zufolge könnten wir durchschnittlich zwei Jahre länger leben, wenn wir unsere Sitz-Zeit auf unter drei Stunden täglich verringern würden. Statistisch verbringen wir zwischen 50 und 70 Prozent des Tages auf dem Hinterteil. Sitzen wäre demnach in ähnlichem Ausmaß gesundheitsschädlich wie Rauchen.

75 Minuten pro Woche reichen

Wieviel Sport ist nun notwendig? Es muss nicht unbedingt das Fitness-Studio sein. Zweieinhalb Stunden mittelmäßig anstrengende Bewegung pro Woche können Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge schon viel bewirken.

Dazu zählen etwa rasches Gehen, Radfahren, aber auch Hausarbeiten wie angestrengtes Putzen oder intensive Gartenarbeit. Wer beim Joggen, Fitnessübungen oder Krafttraining so richtig ins Schwitzen kommt, benötigt lediglich eineinviertel Stunden davon pro Woche, um auf denselben Gesundheitseffekt zu kommen.

Aller Anfang ist schwer

Natürlich kann es schwer sein, mit regelmäßiger Bewegung anzufangen, wenn man bisher eher Anhänger des Mottos "Sport ist Mord" war. Die Überwindung ist besonders anfangs groß, regelmäßig einer Sportart nachzugehen. Doch selbst ein bisschen mehr Bewegung im Alltag ist besser als gar nichts zu tun, etwa statt mit Auto oder Straßenbahn öfters zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren, statt Aufzug und Rolltreppe die Stiegen zu nehmen.

Wer ausreichend Motivation besitzt und seinen inneren Schweinehund überwindet, kann sich am eigenen Leib von der selbstverordneten "Heilbehandlung" überzeugen. Im Gegensatz zu den meisten alternativmedizinischen Allheilmitteln und etlichen Maßnahmen bei der Vorsorgeuntersuchung ist die schulmedizinische Wunderbehandlung nämlich tiefgehend wissenschaftlich untersucht und belegt.

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Gebrauchsanleitung "Personal Trainer"

Heute möchte ich Euch einmal in eigener Sache eine kleine Anleitung für den korrekten Umgang mit seinem Trainer geben. 


Ich habe hierfür einen wunderbaren kurzen Bericht in einer Kolumne gefunden welcher Euch einen kurzen Einblick in die Arbeit von und mit einem Personal Trainer. 

Wer also in nächster Zeit einmal Kontakt zu einem Trainer aufnimmt oder schon seit längerem mit einem trainiert, Anspielung auf meine lieben Athleten :-), sollte hier ein paar Dinge beachten. 

Viel Spaß beim lesen und ich wünsche Euch ein wenig humorvolle Selbsterkenntnis. Dann starten wir voller Tatendrang wieder in das Training zum Bäume ausreisen.

Ein Text von Kathrin Passig und Ira Stübel in einer Kolumne der NZZ.


Der richtige Umgang mit seinem Personal Trainer

"Die Begegnung mit einer Personal Trainerin hat man sich in der Regel selbst eingebrockt. Die wichtigste Vorsichtsmassnahme in so einem Fall – das wissen Sie bereits aus früheren Kolumnen – ist Respekt. Denn oft wird der Beruf des Personal Trainers belächelt. Ein paar Leute dazu zu bringen, Gewichte anzuheben und wieder abzusetzen – wie schwer kann das schon sein? Dabei sind Trainer oft hochqualifiziert, mit grossem Kenntnisschatz in Trainingswissenschaften, Anatomie und gelegentlich auch einer Dosis Bro-Science. Bedenkt man, wie viele Krankheiten auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind, kann man sagen, dass der Personal Trainer in seiner idealen, gut ausgebildeten Form (von den schwarzen unqualifizierten Schafen wollen wir hier eher nicht sprechen, zu so einem würden Sie ohnehin nie gehen) eine Art heimlichen Heilberuf ausübt, zumindest aber so einige Dinge in der Gesundheitsvorsorge bewegt. Zum Beispiel Sie.

Zu Beginn des Trainings wird Ihr Trainer eventuell ein paar Übungen mit Ihnen durchführen, von denen Ihnen einige schwerfallen oder die Sie gar nicht ausführen können. Das tut der Trainer nicht, um Sie zu demütigen, sondern um sich einen Eindruck von Ihrer körperlichen Verfassung zu verschaffen. So kann er Ihre Stärken und Schwächen erkennen und Ihr Training – und Ihren Körper – entsprechend aufbauen. Entschuldigen Sie sich deshalb nicht dauernd beim Trainer für Ihren erbärmlichen Fitnesszustand. Gewiss ist Ihnen ihre drei Zentimeter tiefe Kniebeuge peinlich, aber erstens hat Ihr Trainer vermutlich schon Schlimmeres gesehen, zweitens lebt er davon, solche Zustände zu beheben, und drittens haben Sie damit nicht ihm etwas angetan, sondern höchstens Ihrer eigenen Gesundheit. Und nun sind Sie ja da, um das wiedergutzumachen.

Erklären Sie nicht, dass Sie keine Muskeln aufbauen wollen, sondern «nur straffen», denn das sagt Trainern nur, dass Sie von Anatomie keine Ahnung haben: Wer eine Straffung des Körpers ohne Chirurgie wünscht, wird um Muskulatur nicht herumkommen. Wenn Sie nicht als Kind in den Testosteronkessel gefallen sind (oder unter 25 und männlich sind, also quasi noch drin schwimmen), ist übermässig schnelles Muskelwachstum ohnehin nicht zu erwarten. Selbst wenn Sie zu denen gehören, die genetisch bedingt rasch Muskulatur aufbauen, werden Sie nicht eines Morgens als Hulk aufwachen, da können Sie noch so sehr rund um die Uhr wütend sein. Meiden Sie den Satz «Ja, du musst ja auch nicht so viel trainieren, so muskulös wie du bist!», den vom Sport gestählte Trainerinnen gelegentlich zu hören bekommen. Und: Bleiben Sie ehrlich. Erzählen Sie Ihrer Trainerin nicht, sie würden nur Eiweiss-Shakes und Biogemüse zu sich nehmen, wenn Sie in Wirklichkeit von Schokolinseneintopf leben.

Nehmen Sie Ihren Trainer und Ihr Training ernst. Ihr Trainer gibt sich Mühe mit Ihnen. Da sollten Sie das auch tun. Die schlechte Nachricht ist: Es genügt nicht, den Trainingsplan zu lesen, Sie müssen ihn auch umsetzen. Seien Sie erwachsen genug, sich nicht zu jeder Übung nötigen zu lassen. Gehen Sie gestellte Aufgaben mit einem Mindestmass an Ehrgeiz und Elan an. Erscheinen Sie, wenn möglich, ausgeschlafen und nicht verkatert mit Alkoholfahne zum Training. Wenn etwas nicht klar ist, egal was, stellen Sie Fragen, egal wie viele. Wer versteht, warum er eine Übung machen soll, die er z. B. nicht mag, wird eher dabei bleiben. Wer versteht, wie eine Übung richtig durchgeführt wird, verletzt sich weniger leicht.

Teilen Sie Ihrer Trainerin mit, wenn Sie Schmerzen haben. (Jedenfalls, solange diese Schmerzen nicht von der verwendeten Musik herrühren.) Aber seien Sie auch ehrlich zu sich selbst: Etwas Ungemach bei einer neuen Übung ist normal. Wenn Sie lange nichts Körperliches gemacht haben, müssen Sie die Signale Ihres Körpers erst wieder zu interpretieren lernen. Nach ein paar Monaten erkennen Sie den Unterschied zwischen «Ich kann nicht mehr» (dann kann man in der Regel noch eine ganze Weile) und «Ich kann wirklich nicht mehr» (dann sollte man schon einmal schauen, wo ein Eimer ist, falls man sich übergeben muss). Alarmieren Sie Ihren Trainer bei Letzterem, Ersteres machen Sie mit sich selbst aus.

Jammern Sie Ihrem Trainer nicht vor, dass es anstrengend ist: Sie haben anstrengend gebucht, und Ihr Trainer hat geliefert. Trainieren Sie stattdessen konsequent und geduldig, so gut Sie eben können – Rom wurde schliesslich auch nicht an einem Tag muskulös."

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Laufen gegen die Winterdepression

Laufen gegen die Winterdepression!

 Heute geht es um das Thema "wie gehe ich mit der lästigen Winterdepression um".

Im Winter sind die hellen Stunden Mangelware und die Sonnenzeiten an einer Hand abzuzählen.
Man fühlt sich schlapp und müde, traurig und hat öfters Lust auf Süßes.
Grund dafür ist die zu hohe Melatoninkonzentration, die uns Müde und Schlapp werden lässt und die zu geringe Seratoninkonzentration, die der Körper durch Süßes wieder versucht zu erhöhen.

Um die Serationinkonzentration zu erhöhen müsst Ihr RAUS!!! So viel Zeit wie möglich in der frischen Luft verbringen.
Dabei könnt Ihr walken, locker joggen oder ein Lauftraining absolvieren. 
Leichtes Herzkreislauftraining unterstützt zusätzlich Eure Abwehrkräfte, die Ihr in dieser Zeit dringend benötigt und Ihr verbrennt überschüssige Kalorien.

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Faszien!?

Faszientraining befindet sich in aller Munde, aber was sind Faszien überhaupt?
Heute möchte ich Euch ein wenig Allgemeines über Faszien erklären.

Die Faszien (die das menschliche kollagene Bindegewebsnetzwerk darstellen) waren bisher nur bei Insidern für seine dem Körper Form und Elastizität gebende netzartige Struktur bekannt. 
Aktuell tritt die Faszie aus ihrem Schattendasein hervor und rückt zunehmend ins Rampenlicht der medizinischen Forschung.

Die aktuellen Erkenntnisse in diesem Gebiet revolutionieren auch den Sport sowie das Training, welche sich bisher vorwiegend auf den Aufbau von einzelnen Muskeln begrenzten.
Das Trainingskonzept ‚Fascia-Fitness' welches den ganzen Körper anspricht sorgt bei Sportwissenschaftlern für Furore und erhält immer mehr begeisterte Anwender. Dabei sorgt es für energetische und leistungsstarke ‚Wohlspannung'. 
Es entsteht eine vollkommen neue Ausrichtung, welche besagt das ein gesundes Bindegewebe fest und elastisch zugleich ist. Biegsam wie ein Bambus und reißfest wie ein Zugseil wobei es gleichzeitig federnde Bewegungen wie bei Gazellen ermöglicht.

Dieses Zusammenspiel garantiert eine hohe Belastbarkeit von Sehnen und Bändern, vermeidet schmerzhafte Reibereien in Hüftgelenken und Bandscheiben, schützt unsere Muskulatur vor Verletzungen, hält uns jugendlich straff und in Form.

Angeblich mit dem richtigen Training ein Leben lang. 
Durch dieses Training soll die allgemein beklagte Alterssteifigkeit und der damit einhergehende Verlust an elastischem Schwung verhindert werden da solches im Wesentlichen das Resultat von verfilzten Kollagen-Fasernetzen ist.

Zusammengefasst: 
Ihr fühlt Euch so alt wie es Eurer Bindegewebe zulässt. Wer jung bleiben oder wieder jung werden will, sollte also dieses "Lebensnetz" kräftigen und seine Elastizität erhöhen.

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Die korrekte Flüssigkeitszufuhr

In meinem heutigen TRAININGSTIPP geht es um die korrekte Flüssigkeitszufuhr egal ob während des Trainings oder im normalen Alltag.

Der menschliche Körper besteht aus ca. 60 - 70% Wasser. Dieser Wert entspricht bei einem 70kg schweren Menschen also 40 - 50 Liter, was eine ganze Menge ist.

Symptome von Flüssigkeitsmangel sind z.B.:
- Krämpfe
- Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel

um diesen Symptomen keine Chance zu geben gilt die Faustregel

30 - 40 ml Wasser / kg Körpergewicht / Tag 
bei sportlicher Belastung gilt zusätzliche
0,5 - 1 Liter Wasser / Stunde Bewegung

Ausser im Leistungssport ist Wasser eine absolut ausreichende Flüssigkeitsquelle um die Versorgung optimal zu gewährleisten.

Prost

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No go Muskelkater!

Was ist ein Muskelkater und warum wir ihn verhindern sollten.

Ein Phänomen welches bei sportlicher Bewegung häufig auftritt ist der Muskelkater. Der Begriff "Muskelkater" hat sich im Sprachgebrauch für eine meist 1-2 Tage nach einer ungewohnten intensiven Bewegung auftretende Erscheinung etabliert. Nach Erscheinen der ersten Symptome sind die Schmerzen während der nächsten Tage am größten und klingen dann allmählich ab.

Typische Symptome des Muskelkaters sind:

  • harte, verspannte Muskulatur

  • Schmerzempfindlichkeit der Muskulatur bei Berührung

  • Bewegungsschmerz bei sportlicher Betätigung

  • eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Muskels

Lange Zeit dachte man die Ursache für den Muskelkater ist eine Anhäufung von Milchsäure (Laktat) in der Muskulatur. Zwar gibt es eine Laktatanhäufung nach ungewöhnlich intensiver Belastung doch diese verschwindet spätestens nach einer Stunde wieder aus den betroffenen Bereichen. 
Die massive belastungsbedingte Anhäufung von Milchsäure in der Muskelzelle führt auch nicht, wie früher vermutet, zu einer Schädigung intrazellulärer Strukturen, wie z.B. der Mitochondrien.

Die Entstehung des Muskelkaters hängt einerseits mit der Intensität bzw. der Dauer einer muskulären Belastung zusammen, wobei intensitätsbetonte Leistungen stärkeren Muskelkater auslösen als umfangsbetonte. Andererseits löst exzentrische Muskeltätigkeit (der Muskel wird gegen seinen Widerstand gedehnt, z. B. beim Bergablaufen) schneller Muskelkater aus als konzentrische Muskeltätigkeit (der Muskel entwickelt Spannung und verkürzt sich). Dieses Phänomen liegt darin begründet, dass bei exzentrischer Muskelarbeit die Spannung auf weniger Muskelfasern verteilt wird. Dadurch ist die mechanische Beanspruchung erhöht und der Muskelkater tritt eher ein.

Wie entsteht Muskelkater?

Befunde aus der Muskelbiopsie zeigen, dass die Entstehung des Muskelkaters vor allem an mikrotraumatischen Veränderungen der Muskelzelle liegt. Durch eine lokale Überbeanspruchung des Muskels werden Veränderungen von muskulären Strukturen verursacht, die zu einer Beeinträchtigung der kontraktilen Funktion führen. Neben Veränderungen im Bereich der Myofibrillen sind vor allem die Z-Streifen eines Sarkomers betroffen, denn diese stellen das schwächste Glied in der Kette der kleinsten Einheit einer Muskelfaser dar.

Was kann ich mir bei Muskelkater am besten helfen?

Dem Muskelkater liegt immer eine mechanische Schädigung zugrunde, deshalb ist eine Reduktion der körperlichen Belastung auf alle Fälle
sinnvoll. Auch Sauna der Überwärmungsbäder wirken regenerativ, da sie durch die verstärkte Durchblutung Heilungsprozesse aktivieren können und dadurch bei Muskelkater helfen. Aufpassen sollte man bei extrem starken Massagen oder weiteren hochintensiven Belastungen. Diese können die Symptome des Muskelkaters noch verstärken anstatt sie zu reduzieren.
Immer noch hört man Aussagen wie "Training ist nur dann effektiv, wenn ich danach einen Muskelkater habe" oder "Ich muss bis zur Muskelerschöpfung trainieren damit das Training wirkt". Doch der derzeitige Stand der Sportwissenschaft widerspricht solchen Aussagen ganz deutlich. Zwischen den Trainingsreizen welche zu Muskelwachstum führen, einem Muskelkater, einer Muskelzerrung oder auch einem kompletten Muskelriss besteht nur ein kleiner gradueller Unterschied. Ein optimaler Trainingsreiz führt zu optimalen Anpassungseffekten also zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Das Entstehen eines Muskelkaters ist eindeutig auf einen zu starken Trainingsreiz zurückzuführen, was für optimale Trainingsfortschritte eher kontraproduktiv ist. Die komplette Ausheilung eines Muskelkaters kann je nach Stärke nämlich bis zu 8 Tagen dauern bis man wieder seine volle Leistungsfähigkeit beim Training abrufen kann.

Also lieber ab und zu nicht über seine Grenzen gehen bringt oft mehr als ständig nur am Limit zu arbeiten.

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"Nicht ohne meinen Personal Trainer"

Seit 12 Jahren bin ich nun schon Personal Trainer, habe mit meinen Kunden Ziele erreicht und Wünsche zu Taten werden lassen und trotzdem ist es jeden Tag ein Kampf ums wirtschaftliche Überleben.
"Was ist ein Personal Trainer und warum brauche ich einen wenn ich doch an jeder Ecke auch schon um 19,90€ / Monat trainieren kann?"
Wie oft ich doch diese Frage beantworten musste und immer noch muss ist verblüffend.

Trainer ist nicht gleich Trainer obwohl das für die Allgemeinheit leider immer noch so scheint. Doch wir können viel mehr als nur beim Gewichte schupfen helfen, von eins bis acht zählen oder gut aussehen in unseren engen Trainingsshirts. 

Leider wird der "Abnehmpille" immer noch mehr Vertrauen geschenkt als einem Fachmann der Fitness- und Gesundheitsbranche. Zum Glück rücken die Vorzüge eines gut ausgebildeten Personal Trainers langsam aber stetig durch die Medien in den Vordergrund und dadurch in die Köpfe der Allgemeinheit. 

Ich möchte Euch hier einen sehr guten Text einer deutschen Zeitung vorstellen warum die Wirtschaftsführung in Deutschland nicht auf Ihre Personal Trainer verzichten kann und weshalb dieser Beruf vielleicht schon bald zu den lukrativsten des Landes gehört.


Ein Text in der FAZ von Georg Meck und Bettina Weiguny.


"Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain hat einen, Verleger Hubert Burda ebenso, Promi-Koch Alfons Schuhbeck trifft sich mit ihm spätnachts, wenn er sein Lokal zusperrt: Deutschlands Unternehmer und Manager haben den Personal Trainer für sich entdeckt.

Der eigene Fitness-Coach, gebucht für exklusive Sportstunden, entwirft ihnen einen Trainings-, Bewegungs- und Ernährungsplan, begleitet sie in den Kraftraum, liegt mit ihnen auf der Yogamatte, läuft nachts mit ihnen durch den Wald – und verändert so den Lebensstil der Wirtschaftselite.

Als rhetorische Figur taucht der Personal Trainer schon im Small Talk unter Managern auf, ob das Gespräch sich nun um Nullzins, Wetter oder Griechen dreht. „Mein Personal Trainer sagt...“, „Mein Personal Trainer meint...“. So reden Frankfurts Banker, so sprechen die Kapitäne der deutschen Industrie, gerade so, als hätte sich die Gruppe die exklusiven Leibesübungen zur Pflicht gemacht: Nie ohne meinen Personal Trainer. „Unfassbar, wie oft Kollegen neuerdings von ihrem persönlichen Fitness-Coach erzählen“, lästert ein Vorstand aus der Autoindustrie, den ein schlechtes Gewissen plagt, weil er auf dem Feld nichts zu bieten hat, außer dem zeitweiligen Physiotherapeuten, „und das auch nur, weil ich am Knie verletzt war“.

Im Showbetrieb schon lange gang und gäbe

Die Liebe zum Trainer bettet sich in ein größeres Phänomen: „Achtsamkeit“ heißt das Gebot der Stunde, man achtet auf Körper und Geist, um die eigene Leistung zu optimieren. Das Konzept verliert jeden Anschein von Esoterik, wenn es Manager, diese Effizienzbestien, anfassen.

Selbst knochentrockene Automanager (wie BMW-Chef Reithofer) und Energiekonzernlenker (RWE-CEO Terium) meditieren heute regelmäßig – und reden auch noch offen darüber. Man ernährt sich bewusst, verzichtet auf Alkohol wie Nachtisch. Eines ist offensichtlich: Die Bosse mit den dicken Zigarren und den dicken Bäuchen, wie wir sie von den schwarzweißen Wirtschaftswunderfotos kennen, sind aus den Chefetagen verschwunden. Stattdessen lassen sie sich in Konzernzentralen Fitnessstudios einbauen, mit bodentiefen Fenstern, damit jeder sehen kann, was Sache ist. Hardcore-Typen halten gar Meetings im Laufen ab, mit ihren nebenhertrabenden Bodyguards. Die heutige Generation an Unternehmensführern hält sich fit, am liebsten angeleitet von Profis.

Hollywood-Stars und sonstige Spitzen des Showbetriebs leisten sich den eigenen Personal Trainer schon lange. Und was Madonna und Barack Obama in Amerika recht ist, setzt sich nun auch hierzulande durch: Gewöhnliche Manager, Anwälte und Berater gönnen sich ihren Fitness-Coach. „War gestern der überstandene Marathon das sportliche Statussymbol“, sagt ein Unternehmensberater, „dann ist das heute der eigene Personal Trainer.“ Man turnt nicht im Sportverein, nicht im Fitnessclub, sondern individuell. Hinterher tauscht man sich darüber aus, vergleicht Aufwand und Ertrag, Blutwerte und sonstige Kennzahlen, wie im Konzernalltag eingeübt.

Kosten zwischen 50 und 150 Euro die Stunde

Die Kosten für die Fitness sind überschaubar aus Sicht dieser wohlbestallten Klientel: Der Trainer kostet zwischen 50 und 150 Euro je Stunde. Anfänger sind billiger, Sportstudenten bieten ihre Dienste bereits für 20 Euro an, richten sich aber an eine andere Kundschaft. „Was nichts kostet, ist in den Augen der Wirtschaftsleute nichts wert“, sagt Personal Trainer Jörn Giersberg, 45.

120 Euro die Stunde verlangt der drahtige Typ im Kapuzenpulli, ein ausgebildeter Grundschullehrer und diplomierter Sportwissenschaftler. Sein Handwerk, wenn man so sagen darf, hat er vor 20Jahren in Venice Beach, dem Strand von Los Angeles, verfeinert, „der Hochburg des Körperkults, in Deutschland war das Geschäft damals noch nicht so in Fahrt“.

Zurück in Köln, hat Giersberg seinen Einstieg als Trainer über Models und prominente TV-Frauen gefunden, manche von denen vertrauen ihm bis heute. 15.000 Trainer-Stunden hat er inzwischen auf dem Buckel, der Anteil der Manager in der Kundschaft steigt stetig: „Alle Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, auch die in der Wirtschaft, spüren den Druck, gut auszusehen: Am Ende will jeder eine vernünftige Figur haben.“

Jörn Giersberg arbeitet mit seinen Kunden hauptsächlich mit Hanteln im Kraftraum („Fürs Rumhopsen im Wald ist mein Stundensatz zu hoch“) und nebenher im Vorstand des Verbandes der Personal Trainer. Da geht es zuvörderst darum, gewisse Standards und ein angemessenes Honorar in der sich professionalisierenden Branche durchzusetzen: „Alles unter 75 Euro die Stunde ist Dumping.“

Beruf mit lukrativen Zukunftsaussichten

Der Beruf des Personal Trainers ist nicht geschützt, jeder oder jede darf sich so nennen. Eine Zulassungsprüfung gibt es nicht, entsprechend fächert sich das Angebot auf: vom Ex-Leistungssportler mit Olympiamedaillen bis zum abgebrochenen Sportstudenten, vom doppelt-promovierten Mental- und Irgendwas-Coach bis zur Aushilfskraft im Fitness-Center, die sich etwas dazu verdient. Eines ist gewiss: Das Gewerbe blüht, die Aussichten sind pumperlgesund.

Mögen Roboter nach und nach die menschliche Arbeitskraft ersetzen, Fabriken komplett nach Asien ziehen, die Digitalisierung ganzen Branchen den Garaus machen: Der Personal Trainer bleibt, so viel ist sicher. Die Experten von Manpower, immerhin einer der größten Arbeitsvermittler der Welt, haben gar prophezeit, bis zum Jahr 2020 werde der Personal Trainer der bestbezahlte Beruf überhaupt.

Mehr als 700 offizielle Mitglieder hat der junge Verband in Deutschland heute, nur ein Teil der Trainer freilich ist registriert. Allein in Stuttgart, einem Ballungsraum für Mittelständler und Automanager, versuchen 150 Personal Trainer ihr Glück, die Zahl hat sich binnen weniger Jahre verdoppelt, der Anteil der Akademiker darunter ist erstaunlich. Gefragt von der Manager-Klientel ist nicht der Muskelmann mit Aufputschmitteln im Gepäck, sondern der smarte Motivator, am besten wissenschaftlich ausgebildet und bewandert in den neuesten Trends fleischloser Ernährung und Burn-out-Prophylaxe. Deswegen suchen Führungsleute Trainer wie Daniel Holzinger in Stuttgart. „Ich habe promoviert, um diese Karte spielen zu können, das ist mein Pfund“, sagt der Schwabe, ein ehemaliger Deutscher Jugendmeister im 800-Meter-Lauf, Sportwissenschaftler mit Doktortitel der Humanbiologie, außerdem ausgebildet zum Coach in Kognitiver Verhaltenstherapie. Zum Mediziner fehlt nur der weiße Kittel. Im Angebot hat er Coaching, Diagnostik, Motivation, abgerechnet wird nach Art der Leistung: Für die psychologische Beratung nimmt Holzinger 250 Euro netto die Stunde, für das gewöhnliche Training 150 Euro.

Ein Dienstleister mehr

Zu seinen Kunden zählen der ehemalige Profi-Kicker Thomas Hitzlsperger, dazu jede Menge gestandene Mittelständler, Autoleute, Werber, IT-Unternehmer. „Ich hatte mir als Personal Coach einen aufgeblasenen Gorilla vorgestellt, nicht einen coolen Kumpeltypen mit Promotion“, lobt ihn ein Internetpionier, der körperliche Fitness zur „Voraussetzung für geistige Leistung“ erklärt.

Der exklusive Fitness-Coach ist für die Manager ein Dienstleister mehr, an den sie Aufgaben delegieren: Das Klein-Klein zu Hause regelt die Haushaltshilfe, Kniffligeres der Anwalt. Für das eigene Image halten sie sich einen PR-Berater – und für die Gesundheit nun eben einen Personal Trainer, an den wird die Kontrolle über den eigenen Körper outgesourct.

Der Coach motiviert, aufzustehen, Sport zu treiben – und ist darin unerbittlich. „In einer Schule ohne Lehrer macht auch keiner Hausaufgaben“, sagt Trainer Daniel Holzinger, die persönliche Beziehung zwischen Manager und Trainer sei das A und O. Fließt erst mal der Schweiß, dann öffnet sich das Herz, dann erzählen die Alphatiere von ihren Zweifeln und Problemen: „Wenn sie körperlich an Grenzen stoßen, dann fällt die Barriere, dann reden sie wie sonst nie, geben auch mal zu: Ich kann nicht mehr.“

Maximale Ergebnisse mit minimalem Aufwand

Von ihm und seinesgleichen verlangt der Manager als Kunde klare Kommandos: Das erwartet er im Beruf von sich, das erwartet er von anderen. Den keuchenden CEO anzubrüllen schickt sich nicht, noch weniger mag der Klient langatmige Diskussion. Das braucht ein Manager nach Feierabend nun gar nicht, glaubt Coach Giersberg: „Die wollen nicht Trainingsmethoden erörtern, sondern kompetente Ansagen.“ Zehn Intervalle Seilspringen, in den Pausen Liegestütze, etwa in der Art.

Wie im gesamten Managerleben, so geht es in der körperlichen Ertüchtigung um Ziele, Effizienz, Kontrolle. So und so viele Kilo müssen runter? Dann wird daran gearbeitet. Der Kunde will Resultate sehen, am liebsten „maximales Ergebnis bei minimalem Zeitaufwand“, wie Lufthansa-Sales-Managerin Claudia W. auf der Fanseite ihres Trainers postet, der die „sportlich-sichtliche Veränderung“ ihres Körpers bewerkstelligt hat: „Danke, Dennis!“

Gute Personal Trainer sind wie gute Freunde, berichten Topmanager. Manchmal entwickelt sich daraus sogar mehr. In mindestens einem Fall wurde die persönliche Fitnesstrainerin später zur Gattin des Konzernchefs. Der Name ist der Redaktion bekannt. Aber das ist eine andere Geschichte."


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Kettlebell, kurz und knapp

Eine Kugelhantel, oder Kettlebell, früher auch „Rundgewicht“, ist ein Trainingsgerät für das freie Gewichtstraining. Sie besteht aus einer Kugel mit einem festen Griffbügel und hat einen Durchmesser von ca. 20 bis 30 Zentimetern. Die in guss- oder schmiedeeiserner Ausfertigung erhältliche Kugelhantel wird traditionell in Gewichtsgrößen von 16 kg, 24 kg und 32 kg hergestellt. 

Im Gegensatz zu vielen Trainingsgeräten in Fitnessstudios sind Kugelhanteln freie Gewichte und sprechen nicht isolierte Muskeln, sondern Muskelgruppen im ganzen Körper an – jede Übung ist zugleich auch eine Koordinationsaufgabe. Das Ziel beim Training mit der Kugelhantel ist es vor allem, funktionale Kraft, Explosivkraft und Stabilität aufzubauen und das Herz-Kreislauf-System sowie Sehnen und Bänder zu stärken. Besonders fördernd wirken die Übungen auf die Kraft im Zentrum des Körpers im unteren Rücken- und Hüftbereich.

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Der richtige Sportschuh!?

Warum ist der richtige Sportschuh so wichtig?

Wer von Euch sucht nicht seine Sportschuhe nach Marke, Farbe und/oder Design aus?

Nur sollten mehrere Parameter dabei in Betracht gezogen werden, nicht nur beim Fitnesstraining kommt es zu starken Belastungen der Gelenke und des Fußes. Vor allem beim Laufen können sich die Erschütterungen, welche bei der falschen Schuhwahl verstärkt werden, negativ auf die Gesundheit der Gelenke auswirken.

Es geht hierbei nicht nur um die Verbesserung des Laufstils. Schmerzen, egal ob von der Hüfte, des Knies oder der Wirbelsäule, können  durch eine Fehlstellung des Fußes hervorgerufen werden.
Vor allem Fehlstellungen mit einer übermäßigen Pronation oder Supination werden von Experten am häufigsten diagnostiziert.
Eine übermäßige Pronation bzw. Supination kann schon vor dem Lauftraining/Fitnesstraining vorhanden sein, allerdings auch erst während den Sports entstehen.

Beim Menschen tritt die Überpronation häufiger auf als die Übersupination. Durch das zu starke Eindrehen des Fußes werden Bänder, Gelenke und Sehnen stärker belastet, so dass es zu Schmerzen in diesem wie auch in anderen Bereichen des Körpers kommen kann.
Auch bei der Übersupination wird der passive Bewegungsapparat, also Knochen und Bänder, übermäßig stark belastet.

Abhilfe kann hier die richtige Wahl des Schuhes schaffen. 
Sogenannte "Motion Control Schuhe" welche als Pronationsstützen fungieren, können das übermäßige Abknicken reduzieren.
Supinierer benötigen Schuhe mit gutem Dämpfungseigenschaften. Diese Art des Sportschuhs wird als "Cushions" bezeichnet.
Natürlich kann, egal bei welchem Schuh, auch eine vom Arzt verschriebene Einlage helfen.

Die Laufanalyse

Solche Probleme können mit Hilfe einer Laufanalyse diagnostiziert werden. Laufstilanalysen werden von Orthopäden, Laufprofis oder Sportschuhfachgeschäften angeboten. Hierbei wird der Läufer zuerst ohne, danach mit, Schuhen auf einem Laufband von hinten gefilmt und danach das Video in Zeitlupe ausgewertet.
Auch Differenzen in der Beinlänge können durch Laufanalysen aufgedeckt werden. Diese kommen im Alltag manchmal kaum zum Tragen und werden erst bei belastenderen sportlichen Aktivitäten, wie beim Laufen, deutlich.
Wenn solche gröberen orthopädischen Probleme auffallen, sollte zusätzlich eher eine größere "Bewegungsanalyse" bei einem Sportarzt durchgeführt werden, um eventuelle Fehlstellungen oder degenerative Veränderungen von Gelenken oder Muskeln behandeln zu können.
Bei solchen Problemen können selbst die richtigen Schuhe leider nur bedingt helfen.

Wichtig zu wissen ist auch noch, dass jeder Schuh nur eine gewisse Lebenszeit aufweist um perfekt zu unterstützen, welche sowohl Zeit als auch Km abhängig ist. Dadurch ist es notwendig in regelmäßigen Abständen den Schuh zu wechseln und nicht mit "ausgelatschten" Tretern herumzulaufen. 

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Mythos Coregasm

Coregasm

Wie bekommt man Frauen zum Bauchmuskeltraining??

Im Sport gibt es immer wieder unerklärbare Mythen und seltsame Phänomene für die nur selten eine logische Erklärung gefunden wird.
Eines dieser Phänomene nennt sich Coregasm und tritt unscheinbar im Fitnessstudio in Erscheinung. :-)

In Kreisen weiblicher Trainierender kursierte lange Zeit der Mythos, dass es möglich sei während des Bauchmuskeltrainings eine Art Orgasmus zu erleben. Jedoch nicht jede Frau hatte dieses Glück, dadurch galt der Coregasm lange Zeit als nicht existent.

Sportwissenschaftler des "Center for Sexual Health, Physical Education and Recreation" der Universität von Indiana führten eine groß angelegte Studie über den Coregasm durch, welche im Jahr 2012 die Existenz dieses Phänomens eindeutig bestätigte.

Anders als bei Orgasmus braucht der Coregasm keine Stimulation der weiblichen Geschlechtsorgane sondern tritt vollkommen unabhängig davon auf. Der genaue Auslöser für dieses Phänomen konnte nicht zu 100% identifiziert werden, allerdings wird davon ausgegangen das die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur während des Trainings Druck auf die Klitoris auslöst und es dadurch zu einem Orgasmus kommen kann. 

Daher der Name "Coregasm".

"An der repräsentativen Studie nahmen im Jahr 2012 insgesamt 370 Frauen zwischen 18 und 63 teil, von denen 124 angaben schon einmal einen Orgasmus beim Sport erlebt zu haben. Immerhin 246 berichteten darüber hinaus, dass sie bisweilen zumindest sexuell angenehme Gefühle im Zuge des Trainings wahrnahmen, ohne dabei sexuelle Gedankengänge gehegt zu haben. Besonders die Auswertung der Sportarten bei denen der Coregasm am häufigsten vorzukommen schien, untermauerte die These, dass die angespannte Bauchmuskulatur ausschlaggebend für die Stimulation ist. Deshalb ist es auch wenig verwunderlich, dass gerade das Beckenbodentraining weit oben in dieser Liste steht. Aber auch andere Sportarten, die die Bauchmuskulatur besonders stark beanspruchen, wie Yoga, Krafttraining, Radfahren oder Tennis führten bei zahlreichen Teilnehmern der Studie bereits zum Coregasm. Dass aber nur 51,4% der Frauen während des Trainings einen Orgasmus erleben, liegt laut einer weiteren Untersuchung amerikanischer Sportwissenschaftler daran, dass die Stimulation der Klitoris nur durch eine gut ausgebildete Beckenbodenmuskulatur hervorzurufen sei. Weiterhin ist anzunehmen, dass auch die Ausschüttung des Glückshormons Endorphin während des Workouts, an der Stimulation der Klitoris beteiligt ist und damit das Auftreten des Coregasm begünstigt" (Medical Press, 2012)

Nachdem ja bekanntlich aus allem Geld gemacht werden kann, ist es auch hier wiedermal der Fall. Tatsächlich bietet ein US-Fitnessstudio derzeit ein Coregasm-Trainingsprogramm an, welches vor allem aus anstrengenden Übungen für den Unterleib sowie den Hüftbereich besteht. 
Besonders empfohlen wird hierbei, neben dem klassischen Crunchs, der sogenannte "Captain´s chair". Diese Übung soll laut Studie die meisten Coregasm auslösen.
Dazu kommen tiefe Front- sowie Backkniebeugen die die Frau dem Coregasm näher bringen sollen.

Leider muss ich jetzt jede Frau enttäuschen die glaubt das dies mit ein wenig lockerem Training nebenbei zu erreichen ist, laut der US-Wissenschaftlerin Debby Herbenick sind zwischen 15 und 30 Wiederholungen absolute Pflicht.

Also Mädels nur Vorteile, denn unabhängig vom Coregasm führt diese Art von Training unweigerlich zu einem schönes flachen Bauch. 

Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren!! :-)

Coregasm-Workout

  • Frontkniebeugen - 3 Sätze à 15-30 Wiederholungen
  • Crunches - 3 Sätze à 15-30 Wiederholungen
  • Knieheben am Holm - 3 Sätze à 15-30 Wiederholungen

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